Objektmodellierung als Erfolgsfaktor in Großprojekten
Die über die Jahre in der Industrie für isolierte Problemstellungen entwickelten hochspezialisierten und individuellen IT-Anwendungen brachten meist die bestmögliche Lösung, mit steigender Anzahl führten diese Individuallösungen jedoch zu einer sehr heterogenen, schnittstellenreichen und schwer zu wartenden Systemlandschaft. Eine Konsolidierung bzw. Ablösung der Altsysteme nach rein fachlichen Gesichtspunkten für eine möglichst bruchfreie, weniger spezialisierte, dafür stärker integrierte Unterstützung der Geschäftsprozesse ist eine schwierige Herausforderung.
- Beim Übergang vom Geschäftsprozess zur Realisierung in Software hilft als Ergänzung zur Geschäftsprozessanalyse ein Objektmodell als wesentlicher Bestandteil der Analysephase, die bei der Altsystemablösung auftretenden Probleme in Teilen zu lösen, sie jedoch zumindest frühzeitig zu erkennen, um sie anschließend methodisch anzugehen.
- Die Modellierung leitet die detaillierte Klärung und Spezifikation der fachlichen Anforderungen, steigert die Kommunikation innerhalb des Projekts und bereitet die Realisierung in IT-Systemen vor. Aus diesen Gründen schreiben heute die meisten Vorgehensmodelle zur Entwicklung von IT-basierten Lösungen die Erstellung eines Objektmodells vor.
Die Berater im 7er Pool kennen die notwendigen Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Einsatz der Objektmodellierung, sie beherrschen die Vorgehensweise in der Praxis und leisten die frühzeitige und erfolgreiche Überzeugungsarbeit für die Objektmodellierung, damit alle Beteiligten die Ziele kennen, die die Modellierung für das Projekt erreichen will, und auf diese Weise die Qualitätssicherung des Objekt-
modells organisatorisch verankert wird. Im Ergebnis wird eine zielgerichtete Analyse mit Fokus auf die fachlichen Inhalte möglich.
Auf dieser Basis leistet die Objektmodellierung einen wesentlichen Beitrag zum Projekterfolg: Die projektinterne Kommunikation wird gefördert, die vereinbarten Begriffsdefinitionen erlauben ausschließlich fachlich fokussierte Diskussionen, die genauen Modellaussagen ermöglichen eindeutige Anforderungen. Klar spezifizierte Anforderungen lassen Widersprüche oder Fehler frühzeitig erkennen. Die Zusammenführung der gesamten Fachlichkeit in ein Modell ermöglicht eine Konsistenzprüfung der Anforderungen über den gesamten Projektumfang. Klar strukturierte und spezifizierte Anforderungen sichern schließlich eine effiziente Umsetzung.

